Matthäus 28 Auferstehung, Wahrheit, Missionsauftrag Sendung – der König lebt und sendet seine Jünger
Matthäus 28 im Licht des Alten Testaments
Matthäus 28 ist das Siegeskapitel des Evangeliums. Nach dem tiefsten Punkt (Kap. 27) folgt der höchste:
- Der Stein ist weg
- Der Herr ist auferstanden
- Die Lüge der Feinde wird entlarvt
- Der Auftrag an die Jünger beginnt
Es ist das Kapitel, das die Weltgeschichte wendet.
Das leere Grab – Gottes Macht über Tod und Finsternis
Matthäus 28,1–7
Maria Magdalena und die andere Maria kommen zum Grab. Ein Engel erscheint:
- Erdbeben
- Stein weggerollt
- Wächter wie tot
- Botschaft: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“
Bezug zum AT
- Psalm 16,10 – Gott lässt seinen Heiligen die Verwesung nicht sehen
- Jesaja 53,10–12 – der Knecht wird leben und viele rechtfertigen
- Hosea 6,2 – „Am dritten Tag wird er uns aufrichten“
Bezug zu heute
- Die Auferstehung ist historisch, körperlich, real
- Gott hält seine Verheißungen
- Der Tod hat nicht das letzte Wort
- Christlicher Glaube ruht auf einem leeren Grab, nicht auf Ideen
Die Frauen begegnen Jesus – der Auferstandene ruft beim Namen
Matthäus 28,8–10
Die Frauen laufen, um die Jünger zu informieren – und Jesus begegnet ihnen.
Er sagt:
„Fürchtet euch nicht.“
Er nennt sie „meine Brüder“ – ein Zeichen der Versöhnung.
Bezug zum AT
- Jesaja 43,1 – „Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen“
- Psalm 30,6 – Gott verwandelt Klage in Jubel
- Hoheslied 3,4 – Begegnung mit dem Geliebten
Bezug zu heute
- Jesus begegnet zuerst den Treuen, nicht den Mächtigen
- Er ruft persönlich, nicht anonym
- Auferstehung nimmt Angst, nicht nur Zweifel
Die Lüge der Soldaten – Wahrheit wird bekämpft, aber nicht besiegt
Matthäus 28,11–15
Die Priester bestechen die Soldaten:
- „Sagt, seine Jünger haben ihn gestohlen.“
- Geld ersetzt Wahrheit
- Die Lüge verbreitet sich – aber hält der Realität nicht stand
Bezug zum AT
- Psalm 2,1–4 – die Völker planen vergeblich
- Jesaja 29,15 – die im Dunkeln planen, werden entlarvt
- Daniel 6 – menschliche Pläne können Gottes Werk nicht stoppen
Bezug zu heute
- Die Auferstehung wird bis heute angegriffen
- Wahrheit braucht keine Manipulation
- Gott lässt sich nicht aufhalten – auch nicht durch religiöse Systeme
Der Missionsbefehl – der auferstandene König sendet seine Jünger
Matthäus 28,16–20
Auf einem Berg in Galiläa spricht Jesus die letzten Worte des Evangeliums:
- Alle Macht im Himmel und auf Erden
- Geht hin zu allen Nationen
- Macht Jünger
- Tauft sie
- Lehrt sie
- Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt
Bezug zum AT
- Daniel 7,13–14 – der Menschensohn erhält alle Macht
- Psalm 2,8 – die Nationen als Erbe
- Jesaja 49,6 – Licht für die Nationen
- Jesaja 7,14 / 8,10 – „Gott mit uns“
Bezug zu heute
- Mission ist kein Programm, sondern Identität
- Jüngerschaft ist mehr als Bekehrung
- Taufe gehört zum Gehorsam
- Jesus ist gegenwärtig – nicht symbolisch, sondern real
- Der Auftrag gilt bis heute – und endet erst mit seiner Wiederkunft
Übersichtstabelle: Matthäus 28
| Thema | Matthäus 28 | Altes Testament | Bedeutung für heute |
|---|---|---|---|
| Leeres Grab | Auferstehung | Ps 16; Jes 53; Hos 6 | Tod besiegt – Hoffnung real |
| Begegnung mit Jesus | „Fürchtet euch nicht“ | Jes 43; Ps 30 | Jesus ruft persönlich |
| Lüge der Soldaten | Widerstand gegen Wahrheit | Ps 2; Jes 29; Dan 6 | Wahrheit bleibt bestehen |
| Missionsbefehl | Alle Macht – alle Nationen | Dan 7; Ps 2; Jes 49 | Auftrag der Gemeinde |
Fazit für den Blogartikel
Matthäus 28 zeigt:
- Die Auferstehung ist Gottes Sieg über Tod, Sünde und Finsternis
- Jesus begegnet den Seinen persönlich und liebevoll
- Die Welt bekämpft die Wahrheit – aber sie kann sie nicht stoppen
- Der auferstandene König sendet seine Jünger in alle Welt
- Seine Gegenwart begleitet jeden Schritt
Matthäus 28 ist das Kapitel des Sieges: Der König lebt – und seine Mission geht weiter.

